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Under Armour hat eine uramerikanische Entstehungsgeschichte, die Wurzeln des Unternehmens liegen im American Football. Als Plank studierte, verkaufte er nicht nur Rosen, sondern war auch im Football-Team der Universität. Dort war er „der verschwitzteste Typ auf dem Platz“, wie er selbst einmal sagte. Es störte ihn, dass sein Baumwolloberteil regelmäßig vollgesogen mit Schweiß war, und er fand, dass dies seine Leistung beeinträchtigte. Plank machte sich also auf die Suche nach einem synthetischen Material, das den Körper trockener hält, indem der Schweiß durch die Kleidung nach außen dringt, wo er dann verdunsten kann. Und so ließ er einen Prototypen für ein Sportunterhemd entwickeln, das zur Basis von Under Armour („Unter der Rüstung“) werden sollte. Er war nicht der Erste, der die Idee für solche Funktionskleidung hatte, aber er war derjenige, der für ihre Verbreitung im Football sorgte und sie dann auch auf breiter Front populär machte.

Plank arbeitete in den bescheidenen Anfangstagen vom Keller des Hauses seiner Großmutter in Washington aus, und er verkaufte seine Ware zuerst aus dem Kofferraum seines alten Ford-Geländewagens. Er wusste, dass der Weg zum Erfolg über die Ausrüstung von Spielern führen würde, und er klapperte ein Team nach dem anderen ab. Dabei machte er mit seinem angeborenen Verkaufstalent sein Unternehmen immer etwas größer, als es eigentlich war, wie er selbst zugibt. „Wenn wir fünf Teams hatten, habe ich jedem erzählt, dass es zehn sind“, sagte er einmal in einem Interview. Er hat Under Armour als das Unternehmen dargestellt, das es gerne sein möchte, und nicht als das, welches es wirklich war.

Im Laufe der Jahre hat Under Armour sein Sortiment weit jenseits von Sportunterhemden verbreitert. Das Unternehmen hat heute eine breite Palette von Sportbekleidung, Schuhen und Accessoires wie Rücksäcke und Handschuhe im Angebot. Die Marke will sich auch von ihrem traditionell hyper-maskulinen Image etwas lösen und verstärkt ein weibliches Publikum ansprechen. Bislang bringen weibliche Kunden 30 Prozent des Konzernumsatzes, Plank will den Anteil auf 50 Prozent oder mehr ausbauen. Sein anderer Schwerpunkt ist das Auslandsgeschäft.

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