Air Max uptempo 2

Sie haben einen Pulsmesser, eine Stoppuhr, einen Höhenmesser, einen Geschwindigkeitsmesser, eine Kalorienverbrauchsanzeige, ein Barometer, einen Kompass. Und manche Trainingscomputer knüpfen sogar die Verbindung mit einem Satelliten, um Weg, Ziel und Zeit für den ambitionierten Läufer zu berechnen. So viel Hightech kostet viel Geld. Wer einen spendablen Weihnachtsmann hat, kann bis zu 500 Euro für einen digitalen Laufberater beispielsweise von Polar oder Suunto ausgeben.Die Zeiten, in denen die Joggeruhren mit dazugehörigem Brustgurt noch schnöde als Pulsmesser bezeichnet wurden, sind passé. Dafür können die Rechner für das Handgelenk einfach zuviel.

Doch über den Sinn und Unsinn dieser Trainingshilfen für den Freizeitsportler streiten die Läufer leidenschaftlich. Das piepsen der Pulsmesser finden die einen nervtötend und überflüssig, die anderen schwören auf die Kontrolle der Herzfrequenz beim Rundendrehen im Park. Nur so sei die richtige Trainingsintensität gewährleistet.Für Dauerläufer, die zu den Pulsmessermuffeln zählen, die ihre Leistung aber dennoch kontrollieren und vielleicht auch dokumentieren wollen, hat Nike in Zusammenarbeit mit Apple das „Sportband“ entwickelt. Die Ehe zwischen Turnschuh- und Computerriese hat schon 2006 aus dem iPod nano einen kleinen Motivationstrainer gemacht (siehe auch: iPod: Mein linker Schuh spricht mit mir).

Bereits beim ersten Blick auf das „Sportband“ (rund 60 Euro) ist der Gegensatz zur Konkurrenz überdeutlich. Gegen das schlanke, schwarze Armband wirken alle Trainingscomputer klobig und unförmig. Die Bedienung ist wie schon beim Trainings-iPod sehr einfach. Das „Sportband“ hat nur zwei Knöpfe, für den ersten Lauf ist kein langes Studium einer Anleitung notwendig. Gegenstück des „Sportbandes“ ist ein kleiner Bewegungssensor (rund 30 Euro), der unter der Innensohle eines entsprechenden Nike-Laufschuhs in einer kleinen Aussparung verschwindet. Wer auf Schuhe eines anderen Herstellers schwört, kann sich für rund 10 Euro ein Klettband mit Tasche kaufen, das den Sensor am Schürsenkel des Schuhs befestigt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.