Nike Air Max ägypten

Jordan ist Nikes bestes Pferd im Stall. Auch zehn Jahre nach dem Ende seiner Karriere zahlt das Unternehmen dem „großartigsten Basketballer aller Zeiten“ (so heißt es in seinem Portrait auf der Website der US-Basketball-Liga NBA) 90 Millionen Dollar im Jahr – und macht gleichzeitig 2,3 Milliarden mit Jordan-Produkten. Air Jordans sind die bekanntesten Basketballschuhe der Welt, regelmäßig bringt Nike neue Modelle heraus. Nun trägt Roger Federer bei den US Open ein selbstgestaltetes Paar Jordan-Sneaker an den Füßen.

 Nike nennt solche Projekte „demand creation“: Superstars schaffen Nachfrage für immer neue Variationen eigentlich etablierter Produkte. Zugpferde sind etwa Michael Jordan und LeBron James, Jordans Nachfolger als größter Star im US-Basketball. Ihre Namen schmücken dutzende Schuhmodelle, T-Shirts und Sporthosen. Junge Sportler kaufen sie, um ihren Idolen ähnlicher zu sein. AuchSportschuh-Enthusiasten decken sich laufend mit neuen Basketballstiefeln ein.

Nun scheint Nike seine Tennis-Ikone Federer in den nächsten „demand creator“ verwandeln zu wollen. Dessen erster eigener Schuh basiert auf einem Basketball-Treter, neben Jordans bekannter Sprung-Silhouette trägt das weiß-graue Schuhwerk auch Federers RF-Logo. Verschiedene Beobachter spekulieren nun, ob Nike mit dem Schweizer ähnlich große Pläne wie mit Jordan hat. Tennis spricht viele Sportler der attraktiven Zielgruppe zwischen 20 und 40 an, schreibt etwa dieWirtschaftswebsite Quartz.

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